Ihre Kundennummer ist nicht mehr aktiv

Die von Ihnen bisher gewählte Kundennummer ist nicht mehr aktiv. Um sich in den Shop einloggen zu können, aktivieren Sie bitte eine der unten aufgeführten Kundennummern.

Auswahl aktive Kundennummer

    Keine aktive Kundennummer verfügbar

    Die von Ihnen ausgewählte Kundennummer ist nicht mehr aktiv. Bitte wenden Sie sich an Ihren Administrator oder an Ihre EM Niederlassung.

    ×
    • Home
    • EM.Blog
    • Renovationen zukunftssicher planen: Smart Home, E-Mobilität und Gebäudeautomation mitdenken

    Zukunftsfähigkeit und Automation

    Bei Renovationsmassnahmen Spielraum für den Wandel schaffen

    Sicherheit schafft Vertrauen, Energieeffizienz spart Geld – das haben die ersten beiden Teile unserer Serie gezeigt. Die dritte Säule ist die Zukunftsfähigkeit: Elektroinstallationen so ausrichten, dass sie künftige Möglichkeiten der Elektrifizierung und Gebäudeautomation offenhalten.

    19.05.2026
    Gelungene Automationen beginnen mit der richtigen Vorbereitung: Wer heute die Infrastruktur mitdenkt, schafft die Basis für komfortables, energieeffizientes und zukunftssicheres Wohnen.

    Gelungene Automationen beginnen mit der richtigen Vorbereitung: Wer heute die Infrastruktur mitdenkt, schafft die Basis für komfortables, energieeffizientes und zukunftssicheres Wohnen.

    Konkret heisst das: Platz im Sicherungskasten für zusätzliche Sicherungen, Leitungsrohre mit Reservekapazität, Leitungsquerschnitte, die spätere Lasten tragen. Was bei Unterhalts- und Renovationsarbeiten mit geringem Zusatzaufwand vorbereitet wird, erspart morgen aufwendige Nachinstallationen. Und für Elektroinstallateure bieten sich dabei einige konkrete Handlungsfelder.

    Smart Home: Jetzt vorbereiten, später erweitern

    Smart Home bedeutet nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit und Energieeffizienz. Denn Smart Home beginnt nicht mit einem vollvernetzten Haus – es beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Wer bei der Renovation die Stromzufuhr für Storen und Rollläden vorbereitet und die Leitungen für smarte Heizungsthermostaten legt, schafft die Basis für spätere Automatisierung - ohne dass Wände nochmals geöffnet werden müssen.

    Was sich heute lohnt

    Stromzufuhr für Storen und Rollläden vorbereiten. Wer das bei der Sanierung mitdenkt, spart dem Kunden später erheblichen Aufwand.

    Leitungen für kabelgebundene KNX-Thermostate legen: Bus-basierte Heizungsthermostaten lassen sich nahtlos in eine Hausautomation integrieren, wenn die Leitungsführung stimmt. (Funkbasierte Thermostate benötigen keine Leitung, werden batteriebetrieben montiert und sind separat zu planen.)

    Zentralen Hub einplanen: Ein Smart Home Hub braucht einen festen Installationsort mit ausreichend Netzwerk- und Stromanschlüssen. Planen Sie diesen von Anfang an mit.

    Sicherheit integrieren: Alarmanlagen, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle lassen sich nahtlos in die Hausautomation einbinden.

    Xavier Pasche, EM Experte für Smart Home

    «Die grösste Herausforderung bei Smart Home ist nicht die Technologie – es ist die Infrastruktur. Wer bei der Renovation die Leitungen richtig plant, hat später alle Möglichkeiten offen. Wer es versäumt, muss Jahre später wieder Wände öffnen.» – Xavier Pasche, EM Experte für Smart Home

    E-Mobilität: Platz schaffen, bevor er fehlt

    E-Autos werden in den nächsten Jahren stetig an Marktanteil gewinnen. Wer jetzt die Basis-Infrastruktur installiert, kann später problemlos und kostengünstig eine Wallbox installieren, und steigert gleichzeitig den Wert der Immobilie.

    Das E-Auto steht vielleicht noch auf der Wunschliste - aber die Frage, ob der Hausanschluss über genug Leistungsreserven verfügt, der Sicherungskasten Platz für die zusätzliche Sicherung hat und ob ausreichend Platz für die Stromleitung zum künftigen Ladepunkt vorhanden ist, stellt sich genau jetzt. Denn wenn Wände offen sind und Leitungen neu verlegt werden, ist der richtige Moment sich über die zukünftige Ladeinfrastruktur Gedanken zu machen.

    Was sich heute lohnt

    Hausanschluss und Sicherungskasten prüfen: Hat der Kasten Reserveplatz für die Sicherung einer Ladestation? Falls nicht, ist jetzt der kostengünstigste Zeitpunkt für eine Erweiterung.

    Leerrohr zur Garage verlegen: Ein Leerrohr vom Hausanschluss zum Stellplatz kostet beim Neubau oder der Sanierung weniger und spart später tausende Franken für Umbauarbeiten.

    Leitungsquerschnitt vorausdenken: Wallboxen können mit 11–22 kW Ladeleistung betrieben werden. Aufgrund der langen Standzeiten der Fahrzeuge, wird selten die volle Leistung benötigt. Der Querschnitt der Zuleitung sollte nicht aufgrund der Anzahl Stationen dimensioniert werden, sondern der maximalen Ladeleistung, die am Standort zur Verfügung steht. Berücksichtigen Sie bei der Planung immer den zukünftig möglichen Ausbau für die Dimensionierung der Leitungsdimension.

    Smart Charging mitdenken: Die Integration mit PV-Produktion und Stromtarifen optimiert den Eigenverbrauch und schont das Netz.

    Bruno Sali, EM-Experte für Elektromobilität

    «Ich sehe es immer wieder: Kunden rufen an, weil sie jetzt ein E-Auto haben – und dann stellen wir fest, dass der Hausanschluss nicht ausreicht oder das Leerrohr fehlt. Was bei der Renovation 500 Franken gekostet hätte, kostet nachträglich deutlich mehr. Das lässt sich vermeiden.» – Bruno Sali, EM-Experte für Elektromobilität

    Photovoltaik und Energiespeicher: Wenn die fossile Heizung geht

    Spätestens wenn die fossile Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt werden soll – oder wenn Elektromobilität zum Thema wird – stellt sich die Frage nach PV-Anlage und Batteriespeicher. Eine Wärmepumpe und Ladestation verändern den Strombedarf eines Haushalts grundlegend. Wer das von Anfang an als Gesamtsystem plant, profitiert doppelt: mehr Eigenverbrauch, tiefere Energiekosten.

    Was Kunden heute erwarten

    Gesamtsystem denken: PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Ladestation lassen sich zu einem optimierten Gesamtsystem kombinieren.

    Eigenverbrauch maximieren: Intelligente Energiemanagementsysteme reduzieren die Stromkosten spürbar.

    Notstromfähigkeit anbieten: Batteriespeicher können bei Stromausfällen kritische Verbraucher weiter versorgen – ein Sicherheitsfeature, das immer mehr Kunden schätzen.

    Monitoring einrichten: Langfristige Überwachung und Wartung sichert optimale Performance und stärkt die Kundenbindung.

    Manuel Lüscher, EM Experte für Photovoltaik und Energiemanagement

    «Der grösste Fehler ist, PV-Anlage, Wärmepumpe und Ladestation isoliert zu planen. Wer das Gesamtsystem von Anfang an durchdenkt, maximiert die Eigenverbrauchsquoten des selbst produzierten Stroms, reduziert seine Energiekosten und steigert die Rendite seiner PV-Anlage.» – Manuel Lüscher, EM Experte für Photovoltaik und Energiemanagement

    Netzwerk-Infrastruktur: Wenn die Wände schon offen sind

    WLAN ist gut. Glasfaser ist besser und sicherer. Wenn bei einer Renovation ohnehin Wände neu verputzt oder gestrichen werden, lohnt es sich, die Leitungen für ein schnelles, stabiles Netzwerk gleich mitzuverlegen. Was jetzt eine Kleinigkeit ist, wäre später ein erheblicher Mehraufwand.

    Was heute Standard sein sollte

    Cat6A für die horizontale Raumverkabelung, Glasfaser (LWL) für Steigzonen und grössere Distanzen: Die richtige Grundlage für alle zukünftigen Anwendungen, von Smart Home bis Homeoffice. Die beiden Medien ergänzen sich und sind nicht gleichwertig austauschbar.

    WLAN professionell ergänzen: Professionelle Access Points sorgen für lückenlose Abdeckung auch in grossen Gebäuden – als Ergänzung zur kabelgebundenen Infrastruktur.

    Redundanzen einplanen: Backup-Verbindungen und USV-Systeme sichern kritische Kommunikation.

    Skalierbar bauen: Die Infrastruktur soll für zukünftige Erweiterungen ausgelegt sein – nicht nur für heute.

    Thomas Schmid EM Experte für Gebäudeautomation

    «Viele Kunden unterschätzen, wie zentral eine stabile Netzwerk-Infrastruktur für alle smarten Systeme ist. WLAN allein reicht nicht – es ist anfällig für Störungen und Reichweitenprobleme. Eine professionelle Verkabelung mit Glasfaser oder Cat6A ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.» – Thomas Schmid EM Experte für Gebäudeautomation

    Gebäudeautomation: Wenn alle Systeme zusammenarbeiten

    Gebäudeautomation geht über Smart Home hinaus: Sie optimiert alle technischen Systeme eines Gebäudes als Einheit.

    Mit professioneller Gebäudeautomation wird ein Haus zu einem intelligenten System. Alle Gewerke arbeiten optimal zusammen – das spart Energie, erhöht den Komfort und reduziert den Wartungsaufwand.

    Die wesentlichen Elemente

    KNX-Bus (ehemals EIB, heute der weltweit gültige offene Standard): Ein professionelles Bussystem vernetzt alle Gewerke – von der Beleuchtung über die Heizung bis zur Sicherheitstechnik.

    Zentrale Visualisierung: Touch-Panels oder Tablet-Lösungen geben Bewohnern vollständige Kontrolle über alle Systeme.

    Automatisierte Szenarien: «Abwesend», «Nacht», «Homeoffice» – vordefinierte Szenarien steuern alle Systeme mit einem einzigen Befehl.

    Fernwartung: Moderne Systeme erlauben Ferndiagnose und -wartung. Das reduziert Servicekosten und erhöht die Verfügbarkeit.


    Thomas Schmid sagt dazu: «Gebäudeautomation ist dann erfolgreich, wenn sie im Hintergrund arbeitet und der Bewohner sie kaum bemerkt. Das System sollte mitdenken, nicht bevormunden. Und genau das erreichen wir mit intelligenter Planung und Parametrierung.»

    Ihre Positionierung als Zukunfts-Partner

    Wer sich als Technologie-Partner etablieren will, braucht drei Dinge: Kompetenz, Beratungsqualität und Service aus einer Hand.

    Kompetenz aufbauen bedeutet: Regelmässige Weiterbildungen zu neuen Technologien, Zertifizierungen bei wichtigen Herstellern und Praxiserfahrung durch eigene Referenzprojekte.

    Beratungsqualität steigern heisst: Herstellerunabhängige Empfehlungen geben, langfristig planen statt Einzellösungen verkaufen und ehrlich über Grenzen und Risiken sprechen.

    Service ausbauen umfasst: Installation, Inbetriebnahme und Schulung aus einer Hand, Wartungsverträge für langfristige Betreuung und schnelle Reaktionszeiten bei Störungen.

    Ihr zentrales Geschäftsmodell: Einmalige Installation kombiniert mit langfristigen Serviceverträgen, regelmässigen Updates und Schulungen für Endkunden.

    Fazit: Die Zukunft gehört den Vernetzten

    Smart Home, E-Mobilität, Energiemanagement und Gebäudeautomation sind keine Spielereien mehr – sie sind die Zukunft des Wohnens. Als Elektroinstallateur haben Sie die einmalige Chance, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.

    Die Übergangsphase bis 2028/2029 ist Ihr Einstiegspunkt: Solange der Eigenmietwert noch gilt, können Hauseigentümer Unterhalts- und Renovationskosten noch steuerlich geltend machen. Ab dem Inkrafttreten der Reform – voraussichtlich 1. Januar 2029 – entfallen diese Abzüge. Wer jetzt renoviert, spart doppelt: steuerlich und durch die Vermeidung teurer Nachinstallationen. Dieses Zeitfenster ist Ihre stärkste Argumentation gegenüber zögernden Kunden.

    Nutzen Sie ihn, um sich als Zukunfts-Partner zu positionieren – mit konkretem Mehrwert für Ihre Kunden und langfristigen Geschäftsbeziehungen für sich.

    EM begleitet Sie auf diesem Weg – mit einem umfassenden Sortiment modernster Gebäudetechnik und unseren Experten. Sprechen Sie uns an.

    Wissen und Informationen immer aktuell im EM Newsletter.
    Jetzt abonnieren!

    Was Ihre Kunden zum Thema Gebäudeunterhalt wissen müssen

    Empfehlungen und Checklisten für Sicherheit und Haftung für Elektroinstallationen bei Elektrosanierung und Renovation lesen Sie im Teil 1 unserer Serie. Mehr erfahren

    Gebäudeunterhalt

    Welche Massnahmen bei Elektroinstallationen zu mehr Energieeffizienz führen

    Energieeffiziente Elektroinstallationen: 5 Massnahmen, mit denen Elektroinstallateure Kunden überzeugen lesen Sie im Teil 2 unserer Serie. Mehr erfahren

    Gebäudeunterhalt Teil 2
    Um Ihnen online eine bestmögliche Nutzererfahrung bieten zu können, verwenden wir Cookies und setzen Tracker für Marketinganalysen ein. Indem Sie auf den Button "OK" klicken, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und Trackern einverstanden. Andernfalls werden im Verlauf Ihres aktuellen Besuches Cookies und Tracker nicht angewendet.
    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung